Aktuelle Ausstellungen

 Vorträge

Für Studenten

 Ausstellungen:

 


Januar 2018

Datum steht noch nicht fest

 

 

Kunstverein Lippstadt

in den neuen Räumen

Rainer Plum
Laserinstallation, Skulpturen, Zeichnungen

 http://www.kunstverein-lippstadt.de


 

 Vorträge:

Sonntag,
3. Dez. 2017
11 Uhr

Der Raum im Innern des Körpers. Emil Cimiotti als Zeichner

Georg Kolbe Museum Berlin

 

  Die gezeichnete Linie kann einen Körper begrenzen oder auch freie Verläufe übers Papier bahnen. Viele Bildhauer sind daher auch hervorragende Zeichner. Für Emil Cimiotti waren und sind körperliche Abgrenzung und räumliche Öffnung Grundthemen – nicht als Alternativen, die einander ausschließen, sondern als gleichzeitig verfolgte Gestaltungsziele. Im Medium der Zeichnung hat Cimiotti diese Durchdringung der Gegensätze mit existenziellem Ernst verfolgt. Dieter Honisch berichtete über Cimiottis Zeichnungen von 1959: “Die Wirkung auf uns war außerordentlich. Die Zeichnungen beeindruckten und beunruhigten uns mehr noch als die Skulpturen.”

 

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Lehrveranstaltung Studium im Alter

WWU Münster

   
 



12.10.17- 01.02.2018


Weihnachtsferien sind vom 27.12.2017 bis 05.01.2018














 

EINZELN - Porträts im 19. und 20. Jahrhundert

Vorlesung
donnerstags 16.15 - 17.45 h

Die Goethezeit und das 19. Jahrhundert waren Blütezeiten des repräsentativen fürstlichen und vor allem bürgerlichen Porträts. Zugleich lösten einige Künstler das Bildnis aus den überlieferten Kontexten. Jacques-Louis David isolierte einzelne Personen vor neutralem Hintergrund. Der Realist Gustave Courbet inszenierte seine eigene Person innerhalb einer „realen Allegorie“ – eigentlich ein Widerspruch in sich selbst. Edouard Manets Bildnisse changieren auf faszinierende wie irritierende Weise zwischen Modell und Person und zwischen Moment und Allegorie. Die Vorlesung bietet damit auch eine vertiefende Einführung in die Ausstellungen „Edouard Manet“ im Wuppertaler Von der Heydt-Museum (24.10-25.2.) und „Der böse Expressionismus. Trauma und Tabu“ in der Kunsthalle Bielefeld (11.11.-11.3.).

Einige Künstler vor und nach 1900 wie Vincent van Gogh, Edvard Munch, Egon Schiele oder Ernst Ludwig Kirchner blicken weniger auf die Oberfläche der Person als in ihr bewegtes und zerrissenes Inneres. Paul Cézanne, Pablo Picasso und Henri Matisse errichten mit Linien, Farben und Formen eine „Harmonie parallel zur Natur“ (Cézanne) oder eine Übersetzung von „Gegebenheiten der Natur in den Eigenbereich der Kunst“ (Matisse). Bei Max Beckmann oder Otto Dix wird die individuelle Person nicht als Einheit aufgefasst, sondern als Konglomerat von Widersprüchen. Wir gehen der Frage nach, ob Spuren des Individuums auch im Surrealismus und in der europäischen und amerikanischen Abstraktion zu finden sind. Alberto Giacometti hat Porträtbüsten modelliert, nah und doch vom Blick unerreichbar. Porträts tauchen auch im Werk von Francis Bacon, Andy Warhol, Gerhard Richter und Luc Tuymans auf – ohne den traditionellen Erwartungen zu entsprechen. Die Frage nach dem Porträt im 19. Und 20. Jahrhundert wird damit zur Frage nach dem wechselnden und unabgesicherten Selbstverständnis des Individuums.

ppt-Präsentation: einzeln

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Lehrveranstaltungen für Studenten

Kunstakademie Münster

 

SoSe 2017

Farben des Lichts. Vom Impressionismus bis Yves Klein

Gemalte Pigmentfarben verhalten sich physikalisch und optisch anders als Licht. Dennoch haben Maler mit unterschiedlichen Mitteln den Eindruck erzeugt, als würden die Farben aus dem Bild heraus leuchten. Wir analysieren den farbigen Zauber der Impressionisten, beschäftigen uns mit der angeblichen „optischen Mischung" der Neoimpressionisten und verfolgen weitere Ansätze zur Auflösung farbiger Grenzen in der frühen Moderne (Delaunay, Macke, Matisse, Mondrian). Schließlich betrachten wir Werke von Josef Albers, Mark Rothko und Yves Klein, deren optische Farbwirkung nachdrücklich über die physische Farbe hinausgeht.

Download: Seminarplan SS 2017.pdf

ppt-Präsentation: SS2017:Farben des Lichts.pdf

Literatur:

Markus Brüderlin, Reinhard Hohl: Farbe zu Licht, Ausst.-Kat. Fondation Beyeler, Ostfildern-Ruit 2000.

Erich Franz (Hg.): Farben des Lichts. Paul Signac und der Beginn der Moderne von Matisse bis Mondrian, Ausst.-Kat. Westfälisches Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, Münster, Ostfildern 1996.

Wolfgang Schöne: Über das Licht in der Malerei. Berlin 1954 u. zahlr. weitere Auflagen.

Anne Hoormann und Karl Schawelka (Hg.): Who's afraid of. Zum Stand der Farbforschung, Weimar 1998.

Felicitas Tobien: Impressionismus, Ramerding 1981. Volltext

Kontakt: franz.roxel@web.de; Sprechstunde Donnerstag nach dem Seminar

WiSe 2017/18

Gemalte Porträts im 19. und 20. Jahrhundert

Painted portraits in the 19th and 20th centuries

 Zeit:                                   donnerstags 14:00 – 16:00 Uhr, Exkursionen am 28.10., 4.11. und 25.11.

Ort:                                    Seminarraum 1

Format:                             Seminar

Beginn:                            19.10.2017

Es können TN und LN erworben werden.

 Im 19. Jahrhundert lösten einige Künstler das Bildnis aus seinen traditionellen Bestimmungen. Courbet lud seine Selbstbildnisse mit stark emotionalen Verweisen auf. Bei Manet changieren die Dargestellten zwischen Modell und Person und zwischen momenthafter Erfassung und Allegorie. Das Bild des Individuums wird zunehmend subjektiv und widersprüchlich.

Einige Künstler vor und nach 1900 (van Gogh, Munch, Kirchner) blicken nicht auf die Oberfläche der Person, sondern in deren zerrissenes Inneres. Cézanne, Picasso und Matisse errichten mit Linien, Farben und Formen eine „Harmonie parallel zur Natur“ (Cézanne) oder eine Übersetzung von „Gegebenheiten der Natur in den Eigenbereich der Kunst“ (Matisse). Bei Beckmann oder Dix wird die individuelle Person zum Konglomerat aus Fragmenten. Porträts tauchen auch im Werk von Bacon, Warhol, Richter und Tuymans auf. Das Seminar bietet intensive Einblicke in die Kunst des 19. Und 20. Jahrhunderts und in ein unabgesichertes Selbstverständnis des Individuums.

Drei Tagesexkursionen sind notwendiger Bestandteil des Seminars. Wir studieren die Originale in Wuppertal (Ausstellung „Edouard Manet“ – zwei Exkursionen) und in Bielefeld („Der böse Expressionismus. Trauma und Tabu“).

Erwartet wird eine aktive Beteiligung an den Gesprächen. Grundlage für  einen kleinen Leistungsschein ist die Nachbearbeitung einer Doppelstunde. Für einen großen Leistungsnachweis sollten 2–3 Werke (aus der PPP oder von den Exkursionen) nach eigener Wahl (in Absprache) verglichen werden. 

ppt-Präsentation: WS2017/18: einzeln

Seminarplan download

Kontakt: franz.roxel@web.de   Sprechstunde Donnerstag 13.30 h nach Anmeldung

 

19.10.

Das Porträt: Voraussetzungen

26.10.

Jacques-Louis David

Samstag, 28.10.

Exkursion nach Wuppertal, Von der Heydt-Museum, Ausst. „Edouard Manet“: Empfohlene Abfahrt MS Hbf. 8:34 Uhr Treffen 10.30 Uhr an der Museumskasse, Dauer bis 16.30 Uhr (1 Std. Mittagspause). Empfohlene Rückfahrt Wppt. Hbf. 16:56 Uhr, MS 18:22 h

2.11

Courbet, Manet

4.11.entfällt

Exkursion nach Wuppertal, entfällt!

9.11.

Manet

16.11.

van Gogh

23.11.

E. L. Kirchner

25.11.

Exkursion nach Bielefeld, Kunsthalle, Ausst.Der böse Expressionismus Trauma und Tabu“: Empfohlene Abfahrt MS Hbf. 9:10 Uhr Treffen 11.00 Uhr an der Museumskasse, Dauer bis 16.30 Uhr (1 Std. Mittagspause). Empfohlene Rückfahrt BI 17:10 Uhr, MS 18:32 h

30.11.

Cézanne

7.12.

Picasso

14.12.

Beckmann, Dix

11.1.

Warhol, Richter

18.1.

Kippenberger, Tuymans

Literatur:

Barbara Wittmann: Gesichter geben. Edouard Manet und die Poetik des Porträts. München: Wilhelm Fink Verlag 2004

Stefan Borchardt: Heldendarsteller. Gustave Courbet, Éduard Manet und die Legende vom modernen Künstler, Berlin: Dietrich Reimer Verlag 2007; bespr.: Rachel Esner in: sehepunkte 8 (2008), Nr. 6 [15.06.2008], URL: http://www.sehepunkte.de/2008/06/13203.html

Barbara Kuhn (Hg.): Selbst-Bild und Selbst-Bilder. Autoporträt und Zeit in Literatur, Kunst und Philosophie, Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2016

Gottfried Boehm, Orlando Budelacci, Maria Giuseppina Di Monte, Michael Renner (Hg.):Gesicht und Identität Face and Identity, Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2014

Martina Weinhart: Selbstbild ohne Selbst - Dekonstruktion eines Genres in der zeitgenössischen Kunst, Berlin: Dietrich Reimer Verlag 2003

Kataloge der angegebenen Ausstellungen in Wuppertal (von der Heydt-Museum) und Bielefeld (Kunsthalle Bielefeld)

 

 

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