Aktuelle Ausstellungen

 Vorträge

Für Studenten

 Ausstellungen:

 







Eröffnung:

Sonntag,  02.09.2018

 11:30 Uhr

 

 

 

 

Kunstverein Lippstadt

http://www.kunstverein-lippstadt.de

KLASSENTREFFEN

Gruppenausstellung mit Christine Gensheimer, Angelika Höger,

Lars Rosenbohm und Rebekka Schulte 

02.09.–21.10.2018

Gruppenausstellung mit Christine Gensheimer, Angelika Höger, Lars Rosenbohm und Rebekka Schulte

 Vor etwa 12 Jahren haben die drei Künstlerinnen und der eine Künstler in Bielefeld an der Fachhochschule das Zeichnen studiert und drei von ihnen haben seither im dortigen Künstlerhaus „Artists Unlimited“ gelebt und gearbeitet: Christine Gensheimer, Angelika Höger, Lars Rosenbohm und Rebekka Schulte. Von Anfang an trieben sie die zeichnerische Tätigkeit über das gerahmte Einzelblatt hinaus. Der Strich improvisiert momentane Skizzen, füllt riesige Papierbahnen, verwandelt sich in Blattsammlungen, die ganze Wände ausfüllen, belebt Videofilme, verbindet sich mit Textfragmenten, Collagen und farbigen Pinselstrichen und greift mit Fäden, Objekten, Installationen und Geräuschen in den realen Raum ein.
Inzwischen haben sich alle vier in sehr verschiedene Richtungen entwickelt, Rebekka Schulte ist nach Soest gezogen und alle haben regionale wie internationale Ausstellungen und Stipendien erlangt. Weiterhin verstehen sie sich ausgezeichnet und ihre Werke verbreiten tatsächlich einen ähnlichen Spirit: Lebendigkeit, Vorläufigkeit, Humor und manchmal auch Frechheit, zugleich aber Sensitivität, Eindringlichkeit, oft auch etwas Melancholisches und sogar Tragisches. Ihre Kunst zielt nicht auf das endgültige Meisterwerk, sondern ihre Arbeiten behalten eher etwas Beiläufiges und wirken eben deshalb lebendig. Alles bleibt prozessual und  überzeugt durch Spontaneität, aber auch fragile Kostbarkeit und eine sehr persönliche Emotionalität.

Eine großformatige Broschüre dokumentiert die Ausstellung.

Internetseiten der Künstlerinnen und des Künstlers:

http://www.christinegensheimer.de/

https://www.angelika-hoeger.de/index.html 

http://www.larsrosenbohm.de/ 

https://www.rebekkaschulte.de/

 


 

 Vorträge:

28.Sept. 2018
19 Uhr
Eröffnung: CHAO-KANG CHUNG Malerei
Hachmeister Galerie, Klosterstraße 12, 48143 Münster
Einführung zusammen mit Prof. Dr. Gerd Blum
http://hachmeister.rh-its.de/de/aktuelle_Ausstellung

 

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Lehrveranstaltung Studium im Alter

WWU Münster

WiSe 2018/19

Domplatz 20, F 5

Beginn: 11.10.2018





Konstruktion und Intuition.

Von Piet Mondrian bis Agnes Martin

rlesungVorlesung
donnerstags 16.15 - 17.45 h

Im Kubismus wurden die Bilder aus so offenen und fragmenthaften Formen komponiert wie niemals zuvor. Mehr als bisher fordern sie den Betrachter heraus, das Sichtbare zu ergänzen und die Zusammenhänge über die gegebenen Ansätze und Zwischenräume hinaus weiterzuführen. Seit etwa 1915 abstrahierten und verstärkten ganz unterschiedliche Künstler an verschiedenen Orten die weiterleitenden formalen Impulse. Meist leiten klar erfassbare „geometrische“ Formen diese „konstruktiven“ Verbindungen, zu denen der Betrachter vom Bild herausgefordert wird. 

In Russland und Osteuropa fanden einige Künstler sehr früh zu solchen markanten Bindegliedern des Sehens (Malewitsch, Lissitzky, Popova, Moholy-Nagy). Aber auch in Holland (Mondrian) und Deutschland (Klee, Schlemmer, Baumeister, Taeuber-Arp, Freundlich) befassten sich Künstlerinnen und Künstler mit der Aktivierung des Sehens. Es geht also weniger um geometrische Konstruktionen als eher um einen selbstbewussten und aktiven Umgang des Betrachters mit  dem Werk. 

Wir lernen herausragende künstlerische Leistungen von den 1920er bis in die 1950er Jahre kennen – Suprematismus, Bauhaus, „konkrete“ Kunst – und gehen vergleichbaren „konstruktiven“ Ansätzen bis in die Gegenwart nach (Fruhtrunk, Morellet, A. Martin, Mangold, Rabinowitch, Ruthenbeck, Federle). Dabei beziehen wir uns auch auf Exponate der gleichzeitig stattfindenden Ausstellung „Bauhaus und Amerika“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur.

 

ppt-Präsentation [in Vorbereitung].

Literatur:

Willy Rotzler: Konstruktive Konzepte: Eine Geschichte der konstruktiven Kunst vom Kubismus bis heute. 3. Auflage. Zürich 1995, ISBN 3-85504-113-X.

 

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Lehrveranstaltungen für Studenten

Kunstakademie Münster

[SoSe 2018

Aktives Sehen. Sensomotorik in der Kunst der Moderne

ppt-Präsentation Aktives Sehen_Seminar: aktivessehen 

ppt-Präsentation ausführlich: aktivessehen Teil 1 - Teil 2]

 

 

WiSe 2018/19

Was wird im „Konstruktivismus“ eigentlich konstruiert?

What is constructed in the art of „constructivism“?

Seminar

donnerstags, 14:15 – 15:45 Uhr

Beginn: 18.10.2018 

Seminarraum 1

Es können TN und LN erworben werden.

Im Kubismus wurden Bilder aus so offenen und fragmenthaften Formen komponiert wie niemals zuvor. Der Betrachter wird herausgefordert, das Sichtbare zu ergänzen. Seit etwa 1915 verstärkten an verschiedenen Orten unterschiedliche Künstler diese weiter reichenden formalen Impulse. Meist entstehen die „konstruktiven“ Verbindungen aus klar erfassbaren „geometrischen“ Formen.
In Russland und Osteuropa fanden einige Künstler und Künstlerinnen sehr früh zu solchen markanten Bindegliedern des Sehens (Malewitsch, Popova, Mohly-Nagy, Kobro). Aber auch in den Niederlanden (Mondrian) und Deutschland (Klee, Schlemmer, Taeuber-Arp, Freundlich) befasste man sich mit diesen Aktivierungen des Sehens. In „konstruktiven“ Werken geht es also weniger um geometrische Konstruktionen als um einen selbstbewussten und aktiven Umgang des Betrachters mit dem Werk.
Wir lernen herausragende künstlerische Leistungen von den 1920er bis in die 1950er Jahre kennen – Suprematismus, Bauhaus, „konkrete“ Kunst – und gehen „konstruktiven“ Ansätzen bis in die Gegenwart nach (z. B. Fruhtrunk, Martin). Wir besuchen auch die Ausstellung „Bauhaus und Amerika“ im LWL-Museum f.K.u.K.

Erwartet wird eine aktive Beteiligung an den Gesprächen. Grundlage für  einen kleinen Leistungsschein ist die Nachbearbeitung einer Doppelstunde. Für einen großen Leistungsnachweis sollten 2–3 Werke (aus der PPP oder von den Museumsbesuchen) nach eigener Wahl (in Absprache) verglichen werden. 

Seminarplan download [in Vorbereitung]

Literatur:

Willy Rotzler: Konstruktive Konzepte: Eine Geschichte der konstruktiven Kunst vom Kubismus bis heute. 3. Auflage. Zürich 1995, ISBN 3-85504-113-X. 

 

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